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Mit dem Elektrorad zur Arbeit

Ein Erfahrungsbericht auf der Strecke von Bad Endorf nach Prien.
Wir wollen möglichst ohne groß zu schwitzen in die Arbeit fahren und es dafür auf dem Rückweg richtig krachen lassen. Daheim wartet ja die Dusche auf uns. Natürlich wählen wir nicht den allerkürzesten Weg, sondern suchen uns den schönsten Weg. Berge sind ja jetzt hoffentlich nur eine Nebensächlichkeit.

Noch stehen wir am Bahnhof in Bad Endorf - unserem Startpunkt - mit unseren beiden Elektrorädern. Zum einen mit einer Flyer S-Klasse. Der Elektroradpionier hat mit der S-Klasse auch ein Modell der sogenannten “Schnellen Klasse”. Das heißt, man braucht ein Versicherungskennzeichen, darf aber dann mit diesem Rad bis zu 45km/h mit fleißiger Tretunterstützung fahren.
Das zweite Rad ist ein Trekkingrad mit BionX Antrieb aus Kanada. Dieser Antrieb passt zwar exakt in die gesetzlichen Regelungen eines Pedelecs - fährt also mit Tretunterstützung 25km/h, ist aber durch seinen 36V Motor enorm drehmomentstark.
Los gehts - schon nach ein paar Metern die erste Herausforderung, wir fahren nach Hofham hoch. Den Vorteil den der schnelle Antrieb gerade noch hatte kann das Flyer nicht lange nutzen - der drehmomentstarke BionX Antrieb zieht gnadenlos am Flyer vorbei und den Berg hoch. In Hofham biegen wir in einen miserablen Feldweg nach rechts ab und fahren weiter bergauf bis zur Kuppe. Weiter gehts wellig und leicht bergab nach Hemhof - jetzt hat das Flyer die besseren Karten, denn auch in der höchsten Stufe muß der BionX Antrieb bei 25km/h abregeln um ohne Nummernschild fahren zu dürfen. Durch die leicht hüglige Waldstrecke nach Rimsting Bahnhof sind wir in der Regel mit hohem Tempo unterwegs, das Flyer ist hier klar das schnellere Rad - erst recht auf der darauf folgenden Bahnparallele nach Schafwaschen und weiter auf der Straße nach Prien. Hier wählen wir die verkehrsarme Strecke durch Neugarten um der verkehrsreiche Kurvenstrecke der Hallwanger Straße zu entkommen. Quer durch die Ortsmitte geht es dank der Elektrounterstützung besonders stressfrei, da wir sehr gut mit dem KfZ-Verkehr mitschwimmen. Im Chiemgauer Radhaus angekommen sind wir tatsächlich nicht verschwitzt obwohl wir uns bewegt haben.

Bild wurde überspielt von: lgb Winora Town:Exp

Abends gehts dann wieder zurück. Jetzt wollen wir aber wirklich was tun. Schwitzen egal, der Elektromotor darf uns nur helfen etwas schneller unterwegs zu sein.
Innerorts halten sich die beiden Antriebe von Flyer und BionX noch die Waage. Während der BionX bei jedem Beschleunigungsvorgang erst mal kräftig abzieht, aber danach eben bei 25km/h abregelt und wir dann mit reiner Muskelkraft fahren müssen, holt das Flyer bei höherem Tempo wieder auf - schließlich ist auch bei Geschwindigkeiten über 30km/h ein spürbarer elektrischer Rückenwind vorhanden während der Fahrer des BionX über 25km/h mit reiner Muskelkraft fährt.
Außerhalb von Prien entlang der Schafwaschener Bucht zieht das Flyer mächtig voran und der BionX hat das Nachsehen. Doch bei jeder der kommenden Steigungen holt der Bionx Antrieb wieder auf. Kraftvoll zieht der Motor bergauf und unterstützt den Fahrer deutlich besser als es das Flyer vermag. Jetzt muß sich nicht die Fahrerin des Flyers zügeln um beieinander zu bleiben, sondern der BionX Fahrer muß sich bremsen um nicht dem Flyer vollends davonzufahren. So ist bei der Rückfahrt nach Bad Endorf durch die längeren kräftigen Steigungen der BionX deutlich im Vorteil und der Vorsprung in der Ebene ist nur nach ein paar Buckeln wieder wett gemacht.
Beim Abschlusseis in Endorfs Eisdiele ist beiden Fahrern schnell klar: Beide Antriebskonzepte haben ihre Vor- und Nachteile und meist muß man individuell bei einer Probefahrt herausfinden, welches Elektrorad für einen die perfekte Lösung darstellt. Die große Auswahl ganz unterschiedlicher Testräder des Chiemgauer Radhauses machen es einem dabei besonders leicht das optimale System herauszufinden.

Derzeit sind im Chiemgauer Radhaus als Leihrad verfügbar:
2 verschiedene Giant Modelle mit Frontantrieb und Rücktrittbremse
4 Flyer. Vom 20 Zoll I:sy über das 26- und 28 Zoll Modell bis hin zur Schnellen Klasse.
1 Sparta fürs besonders gleichmäßige Gleiten
1 BionX mit seinem durchzugsstarken HT Antrieb
1 Winora Town:Exp - durchzugsstark und integriert.

Weitere Infos zu Elektrorädern gibt es am e-motionday des Chiemgauer Radhaues am Verkaufsoffenen Sonntag den 9.5.2010!

FL

Kauftipp für das Haibike GREED RX 2010

Mountainbike Testergebnis “SEHR GUT” für unser TOP Hardtail! Im Heft (12/2009) testet Mountainbike 15 Race Hardtails aus Carbon zu Preisen zwischen 4999 bis 7999 Euro. In diesem Vergleich der absoluten Hardtail-Elite erhält das GREED den Kauftipp obwohl es mit einem Preis von 4999 Euro am unteren Ende dieses exklusiven Testfeldes liegt.

Haibike Greed
Das schreibt Mountainbike:
“Mit zwei Rennfeilen, dem Greed und dem Racefully Sleek, greifen die Schweinfurter 2010 an und spicken ihre Boliden mit nahezu allen gerade verfügbaren Features: Tapered-Steuerrohr, Pressfit-Innenlager, Postmount-Bremsaufnahme etc. Auch die Geometrie vermengt geschickt einen modernen, kompakten Schnitt – top für aktuelle CC-Kurse – mit einer klassischen, tiefen Front für Jungs und Mädels mit Schmackes in den Beinen. MB-Marathonfan Jochen Haar: „Man fühlt sich perfekt eingecheckt.“ So geht’s richtig schnittigen Gipfeln, das Hai begeistert als geradliniger, steifer Kletterkünstler – und ist im Trail-Gewirr dennoch leichtflüssig, reaktionsschnell und stets kontrolliert. Bergab lastet durch das kurze Steuerrohr jedoch viel Druck auf dem von der Fox-Gabel sonst prima behüteten Vorderrad, in der Falllinie ist so Körperbeherrschung gefragt. Zudem gibt sich der Hinterbau im Stehen recht ruppig – im Sitzen bietet die Fex-Stütze merklich mehr Fahrkomfort.

FAZIT: Das Hai Greed ist ein Highend-Racer mit überzeugenden Fahreigenschaften zum „erträglichen“ Preis. Ein sehr gelungener Auftritt.”

Das GREED ist in 3 Ausstattungsvarianten erhältlich:

Greed RX - 20-Gg. Sram XX - 4999 Euro
Greed RC - 27-Gg. Sram X.O / Shimano XT - 3199 Euro
Greed SL - 27-Gg. Shimano XT - 2399 Euro

Quelle: Haibike

Es geht wieder rund!

Sechstagerennen

Beim Münchner Sechstagerennen gibt es wieder Spannung pur!
Auf dem Oval der Olympiahalle werden verschiedene Rennen geboten. Jagden, Wertungsrennen, Derny-Rennen und vieles Mehr. Das Ganze wird abgerundet mit einem actionreichen Rahmenprogramm mit Live-Musik, 60km/h schnellen Inlineskatern und vielem Mehr. Zwischendrin der Priener Robert Bickl der im U23 Rennen startet.

Damit man als Zuschauer auch versteht, was da auf der Bahn abgeht, hier die Grundregeln der einzelnen Rennen:

Die Jagd
Das wohl wichtigste Rennen des Sechstagerennens. Ziel ist es, daß die einzelnen Zweierteams möchglichst viele komplette Runden Vorsprung bekommen. Das heißt, man bricht aus dem Pulk nach vorne aus und versucht eine Runde gut zu machen - bis man von hinten wieder in den Pulk einfährt. Wer am Ende der 6 Tage den größten Rundenvorsprung hat, hat das Rennen gewonnen.

Derny Rennen
Die Rennfahrer bekommen jetzt Windschatten. Knatternde Derny-Motorräder fahren vor den Radlern her und geben ihnen Windschatten. Nur bei einem guten Zusammenspiel von Derny-Fahrer und Radsportler gelingen die Rennen.

Wertungsrennen
Alle 5 Runden wird abgerechnet. Wer vorne liegt, bekommt Punkte.

Ausscheidungsrennen
Wer in der entscheidenden Runde letzter ist fliegt aus dem Rennen.

Rundenrekordfahren
Wie’s der Name schon sagt. Die schnellste Runde zählt. 5 Runden wird gefahren. die letzte Runde zählt. Wer diese am schnellsten fährt gewinnt. Dazu bekommt der schnellere Fahrer eines Paares Schwung vom zweiten Fahrer der Paarung.

500m Zeitfahren
500m sind weiter als man denkt. Jetzt ist Power gefragt und der Schnellste gewinnt.

Weitere Showrennen wie ein “Lederhosenrennen” oder eine Viererverfolgung vervollständigen die Action auf der Bahn.

Langweilig wirds einem dabei sicher nicht - und wie am Anfang geschrieben - schließlich gibt es einen Priener Radsportler zu unterstützen.

E-Bike Spass

E-Bike Spass

nicht nur für Senioren.

FL

Sag amal, spinnen die?

Aber sicher!
Spinning ist die moderne Form des klassischen Radl-Hometrainers, das wohl in keinem Finessstudio fehlen darf. Das Schöne daran ist, daß der Einstieg ganz leicht und kostengünstig ist. Bequeme Kleidung reicht vielen schon aus um diesen Sport zu betreiben.
Vorne wird angesagt, die Musik gibt den Rhythmus vor und jeder macht eben so gut mit, wie er kann. Dreht man die Bremse etwas weniger fest - keiner merkts, keinen störts.

Spinningike

Will man sich etwas mehr auspowern und richtig Gas geben, ist die Anschaffung einer Pulsuhr die erste und wichtigste Investition.
Nur so merkt man wirklich, daß man “die Schraube nicht überdreht” und im optimalen Bereich trainiert. Die entsprechenden Pulswerte holt man sich einfach aus Tabellen, die meist den Pulsuhren beiliegen oder im Fitnessstudio aushängen.
Wers aus sportlichen oder gesundheitlichen Gründen noch genauer wissen will, lässt bei sich vorab eine Spiroergometrie machen. Diese Erweiterung des Belastungs-EKG misst die Kombination aus Herz- und Atemfunktion. Vom Arzt erhält man danach eine exakte Auswertung.
Etwas billiger und oft direkt in den Studios angeboten ist eine Laktatuntersuchung, die zu ähnlichen Aussagen führt.

Die Pulsuhr, die man sich dann anschafft, sollte verschiedene Voraussetzungen erfüllen:
Zum einen ist im Studio ein digitale und codierte Signalübertragung zwischen Brustgurt und Pulsuhr nahezu unabdingbar, da man mit einfacheren Uhren oft gar nicht das eigene Signal, sondern das vom Nachbarn oder beide zusammen erhält.
Besonders gut zur Trainingssteuerung geeignet sind Uhren, die 3 einstellbare Herzfrequenzbereiche anzeigen können, sodaß man mit einem Blick sieht, in welchem Bereich man gerade trainiert.
Weitere Funktionen wie Kalorienverbrauch etc. sind nett, aber nicht wirklich notwendig.

Sigma Onyx Pro

Was ist für ernsthaftes und sportliches Spinning noch empfehlenswert?
Schuhe für Klickpedale - erst mit diesen Schuhen ist ein effektives Training auf dem Spinningrad möglich. Durch die harte Schuhsohle drückt man den Fuß nicht unergonomisch durch und durch das Eingeklickt sein am Rad kann man mit dem Bein auch das Pedal hochziehen, was zu einem runden Tritt führt und noch mehr unterschiedliche Muskeln beansprucht.
Radhose - Gerade wenn man mit dem Sattel am Spinningrad nicht wirklich zurechtkommt, macht eine Radhose mit einem hochwertigen Einsatz ein deutlich angenehmeres Sitzen möglich. Im Prinzip ist jede Radhose geeignet, fährt man allerdings eine Spinningstunde mit vielen Positionswechseln zwischen Sitzen und Stehen, ist eine enge Hose, mit der man nicht so leicht am Sattel hängenbleiben kann, deutlich praktischer.

Pearl Izumi Trikot

Trikot - Hier sind beim Spinning nicht nur hochwertige Funktionsfasern sehr angenehm - durch den fehlenden Luftzug stehen viele Spinner auf wenig Stoff auf der Haut - also Kurzarmtrikots bzw. noch luftigere Versionen bei den Frauen.

FL

Maikäfer flieg

Maikäfer flieg …Ungläubig schauten wir, als wir heute früh um 7:15 Uhr ins Chiemgauer Radhaus gingen um die Arbeit des Tages vorzubereiten. Saßen direkt vorm Eingang auf dem Beton 2 Maikäfer.  Nach etwas Suchen kamen wir dann sogar auf 7 Maikäfer, die sich allesamt auf die Asphaltfläche vor unser Geschäft verirrt hatten.

Selbstverständlich haben wir die inzwischen seltenen Tiere vorsichtig eingesammelt und auf einen Busch gesetzt.

FL

Einen guten Rutsch vom Chiemgauer Radhaus

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht das gesamte Team vom Chiemgauer Radhaus.

Silvesterfeuerwerk

FL

Links fürs schlechte Wetter

Radreisen sind immer ein phantastisches Fotoarchiv. Deshalb für kühle oder stürmische Winterabende ein paar Reiseberichte von Freunden und Bekannten:

Tilmann Waldthaler: Wohl der bekannteste Radreisende. Wenn er zu erzählen anfängt kann man sich auf einen spannenden Abend gefasst machen. Dochauch seine Homepage ist mehr als sehenswert. Hier gehts zu seiner Homepage: www.tilmann.com

Dirk Rohrbach: Derzeit mit seiner multimedialen Diashow in Deutschland unterwegs. Wers noch nicht gesehen hat: Unbedingt hingehen. Dirk versteht es als Medienmensch wirklich sein Publikum zu unterhalten. Hier geht es zu Dirks Homepage: www.weltgeschichten.com/americana/

Bernward Elsel: Benny ist gerade wieder auf Tour: Bike Together heißt sein neues Projekt. Mit dem Tandem von Aachen nach Kapstadt und wenn es geht hat er Einheimische dabei. Ihn findet Ihr unter: www.bike-together.de

Sebastian Burger: Ein Tandem, blinde Beifahrer und ein Fotoapparat mit dem die Blinden die Landschaft so fotografiert haben, wie sie sie empfunden haben. Sebastian ist ab Februar wieder unterwegs mit seiner Diashow, die unter www.globetreter.de zu finden ist.

FL

Ein bißchen Spaß muß sein :)

FL

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