Mit dem Elektrorad über die Rossfeldstraße
12.6.2011 von admin.
Autofreier Sonntag am Rossfeld – neudeutsch heißt das dann: moveUP.
Na das probieren wir doch aus. Während sich die meisten vom Veranstalter Movelo ein Flyer Elektrorad holen, entscheide ich mich für ein kraftvolles Modell von Haibike mit dem brandneuen Elektroantrieb von Bosch. Eine anspruchsvolle Strecke liegt vor uns beiden, also wird der Antrieb auf eine sportliche Charakteristik eingestellt.

Ebenso wie die anderen legalen Elektroräder – Pedelecs genannt – hat der Antrieb von Bosch 250 Watt und unterstützt den Radler bis maximal 25km/h. Sein Mittelmotor ist aber besonders drehmomentstark, was ich sofort auf den ersten Metern merke. Einfach mal aus Spaß auf die höchste Stufe gestellt schieße ich mit meiner 10 Gang Shimano XT Schaltung locker an ein paar Rennradlern und Flyer Elektrorädern vorbei. Zack ist gleich mal der erste Strich von meiner Batterieanzeige verschwunden. So darf ich nicht weiterfahren, sonst komm ich nie oben an. Also brav auf Stufe 2 runtergeschaltet. Die Reichweitenanzeige bedeutet mir, das sollte bis oben reichen.
Der Schub ist auch auf dieser Stufe mehr als ausreichend. Fröhlich fahr ich bergauf – ständig andere Radler und Pedelecfahrer überholend. Das Drehmoment des Mittelmotors ist wirklich völlig ausreichend, nur sehr selten sinkt mein Tempo auf unter 15km/h. Mir wird trotz elektrischer Unterstützung langsam richtig warm, aber ohne Elektroantrieb hätte ich mir das Rossfeld nach der winterlichen Verletzungspause erst gar nicht angetan. Mein Elektrorad ist nichts für faule, es animiert mich geradezu elektrisch „Gas“ zu geben, mein Tempo auch an steileren Stellen zu halten. Es gelingt und ich hab auch noch genügend Luft mich über die fantastische Landschaft und die überragende Aussicht zu freuen. Zwischendrin dann der nette Anblick: Eine alte Dame auf einem Flyer mit einem schwitzenden Rennradler im Windschatten. Natürlich hab ich meinen Fotoapparat nicht griffbereit und ich muß das schöne Motiv ignorieren.
Höhenmeter um Höhenmeter laß ich unter mir und ich komme an eine Spitzkehre. Jetzt wird’s richtig steil und ich erinnere mich an die Unterhaltung mit einem anderen Elektroradfahrer, der mir erzählt hat, daß sein Hinterradantrieb bis zu dieser Stelle perfekt gearbeitet hat, aber dann wegen Überhitzung seine Unterstützung eingestellt hat.
Jetzt zeigt’s sich, was der Bosch Antrieb kann. 8 Restkilometer zeigt er an und bedeutet mir damit, daß ich ihn schon ganz schön fordere, aber bis oben sollte es locker reichen. Jetzt bloß nicht nachlassen und weiter kräftig in die Pedale treten, denk ich mir und schließe auf eine Ordenrin von Movelo auf. Sie fragt mich ganz entsetzt wegen meines Tempos, ob das denn ein stärkeres Rad wäre. Außer einem „Ja schon“ bekomm ich aber jetzt auch nichts mehr heraus. Die Steigung fordert mich, wenn ich mein Tempo beibehalten möchte. Noch 1-2 Kehren und plötzlich sehe ich eine Absperrung vor mir ….. das wars, ich bin oben.
Als Fazit muß ich feststellen, daß ich mich zwar deutlich angestrengt hab, aber den Berg problemlos gemeistert hab und das, obwohl ich verletzungsbedingt dieses Jahr noch fast nicht auf dem Radl gesessen bin. Der tolle Bergfahrer war ich eh noch nie und so war das tatsächlich die erste Bergradltour wo ich mir nicht oben überlegt hab, was ich mir da eigentlich für einen Blödsinn antue.
FL
Impressionen vom e.motion.day 2011
9.5.2011 von admin.






FL
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Vergleich der BionX Konkurrenten
4.5.2011 von admin.
Das Giant Aspiro zeigt mit einem klassisch anmutenden Rahmen, daß ein Elektrorad nicht aus der Masse der Räder hervorstechen muß und dank frischen Farben leicht und elegant vor uns steht.
Der sportlichen Beschleunigung folgt eine flotte Fahrt nahe der Höchstgeschwindigkeit von 25km/h. Wieselflink fährt es um die Kurven und bügelt die typischen Steigungen im Chiemgau flach. Mit seiner kräftigen hydraulischen Bremse von Magura kommt man dennoch sofort zum Stehen. Das Ganze ist für kleine 1999.-€ ein echtes Schnäppchen.

300€ mehr zahlt man für das futuristische Winora F2 mit dem reichweitenstarken 11Ah Akku und moderner Scheibenbremse. Doch nicht nur die Optik beeindruckt, sondern auch der Mionic Motor, der das Rad ebenso behände vorwärtstreibt wie gerade eben das Giant. Trotz der sportlichen Optik kommt der Alltagsnutzen nicht zu kurz. Perfekt kann eine Weber-Anhängerkupplung, ein Korb oder ein Kindersitz adaptiert werden. Letztendlich vereint das Rad auf gerade ideale Weise sportliche Ausflüge mit einem perfekten Alltags-Elektrorad!
Anschauen kann man sich beide Räder auf dem e.motion.day am 8. Mai 2011
FL
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e.moiton.day am 8. Mai 2011
28.4.2011 von admin.
Bereits zum zweiten Mal wird Prien zum Mekka der Elektrorad und Pedelecinteressierten im Chiemgau. Auf dem Gelände des Chiemgauer Radhauses direkt am Bahnhof Prien, hinter der Sparkasse zeigen viele Elektroradhersteller ihre Neuigkeiten und natürlich auch jahrelang bewährten Konzepte zur Elektromobilität.

Giant mit bewährtem Frontmotor, Raleigh und Flyer mit dem klassischen Panasonic Mittelmotor und Koga und BionX zeigen, daß der Heckmotor noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
Neu auf dem Markt, der bärenstarke Bosch Antrieb auf den Rädern von Haibike. Sogar sportliche Mountainbikes sind damit problemlos möglich.
Weitere Überraschungen und Neuigkeiten auf dem Sektor der Elektroräder sind angekündigt, noch ist aber nicht hundertprozentig sicher ob z.B. der neue Impulse Antrieb von Raleigh rechtzeitig eintrifft. Er verbindet auf einzigartige Weise den Mittelmotor und die beliebte Rücktrittbremse.

Für die Jüngsten ist ebenfalls für Abwechslung gesorgt. Eine 7 Meter hohe Riesenrutsche lässt die Kinderherzen höher schlagen und lässt den Eltern und Großeltern genügend Zeit sich die Elektroräder und Pedelecs in Ruhe anzuschauen und auszuprobieren.
Termin: 8. Mai, 13:00 Uhr – Chiemgauer Radhaus, Bahnhofplatz 6, 83209 Prien
FL
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Flyer Akku Aktion
1.3.2011 von admin.

Zu jedem Flyer mit einem 12Ah oder 16Ah Akku gibt es einen zusätzlichen 10Ah Akku zum halben Preis.
Die Aktion ist gültig bis 31. März 2011
FL
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Elektroradschulung für den ADFC München
15.2.2011 von admin.
Auf Bitte des ADFC München haben wir am Sonntag den 13. Februar für den ADFC München eine Elektroradschulung gegeben. Wir haben den Aktiven vom ADFC beigebracht, was es für unterschiedliche Räder gibt, was die einzelnen Radtypen für Vor- und Nachteile haben und welches Rad für welchen Kunden optimal ist.
Den Technikern haben wir natürlich auch noch beigebracht, wie man Pannen sinnvoll beheben kann, sodaß man in der Lage ist auch Elektroradnutzern auf den ADFC-Touren weiterhelfen kann. Wir hoffen natürlich, daß das vermittelte Wissen weitergegeben wird, sodaß man auf den Münchner ADFC Touren sich sicher sein kann, auch mit einem Elektrorad gut betreut zu sein.
Natürlich durften die ADFC-Aktiven auch unsere Testradpalette ausführlich probefahren, sodaß die Aktiven auch eine Vorstellung davon bekommen haben, was einen Mittelmotor vom Frontmotor und vom Heckmotor unterscheidet und vieles mehr.

FL
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Shimano - Weihnachtsangebote
13.11.2010 von admin.

Erhältlich bei uns im Chiemgauer Radhaus - direkt am Bahnhof Prien, hinter der Sparkasse!
FL
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Fotos der Werksbesichtigung bei Raleigh Univega auf Facebook
8.11.2010 von admin.
Wir haben viele Fotos unserer Werksbesichtigung bei Raleigh Univega auf Facebook online gestellt:
Zu sehen auf: Facebook - selbstverständlich ohne Anmeldung möglich!
FL
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Geänderte Winteröffnungszeiten!
2.11.2010 von admin.
Bitte beachten Sie unsere Winteröffnungszeiten. Auf Grund der vielen Spätaufsteher im Winter und der daraus resultierenden extrem wenigen Kunden vor 10 Uhr, öffnen wir in den Wintermonaten erst um 9:30 Uhr.
Wir bitten um Verständnis!
Ab März treffen Sie uns wieder zu den gewohnten Geschäftszeiten an.
FL
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Seltsame Gestalten auf der Kampenwand
27.10.2010 von admin.

Ein nasskalter Sonntagmorgen. Auf dem Parkplatz der Kampenwandbahn treffen sich 3 dick eingemummte Gestalten. Auf ihren Rücken: Große orangene Rucksäcke – oben schaut ein Lenker raus, unten 2 Reifen. Zu dritt passen sie gerade so in die Gondel und schon geht’s nach oben. Die Scheiben der Kabine sind beschlagen, was unten noch Regen war wandelt sich immer mehr in Graupel und Schnee.
Oben werden die 3 von einer weißen harschigen Landschaft erwartet, die dick in watteartige Wolken gehüllt ist. Trotz des nicht gerade einladenden Wetters sind erstaunlich viele Wanderer unterwegs.
Wegen des rutschigen Untergrunds sind die 3 mit ihren seltsamen Rucksäcken trotz Bergschuhen sehr vorsichtig unterwegs auf ihrem Weg zur Steinlingalm. Dort angekommen werden die ca. 10kg schweren Rucksäcke abgestellt und die herausschauenden Teile ausgepackt. Der Lenker und das kleine Hinterrad werden ausgezogen, die Gabel ausgeklappt. Nachdem noch der Rucksack gedreht wurde, steht man vor einer Art Roller mit eingebautem Rucksack auf dem man knien kann. Alternativ kann man sich auch auf die hinteren Fußrasten stellen.
Am „Bergmönch“ genannten Roller sind darüberhinaus zwei kräftige Scheibenbremsen von Shimano angebracht – alles wirkt sehr solide und durchdacht.
Auspacken an der Steinlingalm
Die 3 „Wahnsinnigen“ vom Chiemgauer Radhaus und vom Hersteller Koga schützen sich noch mit ihren Helmen und dicken Handschuhen und schon geht’s bergab in Richtung Gorialm. Auf dem nassen rutschigen Weg wird noch öfters ein Fuß zusätzlich auf dem Boden schleifen gelassen, damit die Fuhre auf drei Beinen sicherer rollt. Bald werden die Schneeplatten auf dem Weg weniger und die Fahrt wird immer flotter. In schneller Fahrt geht’s mal kniend mal auf den Fußrasten stehend weiter. Bei der Gori angekommen werden die nassen Brillen geputzt und irgendwie wirken die drei trotz Sauwetter nicht wirklich unzufrieden. Begeistert über den extrem niedrigen Schwerpunkt und die dadurch hervorragend reagierenden Bremsen geht’s weiter durchs Goriloch in Richtung Gschwendt. Irgendwann hat die rauschende Fahrt dann doch ein Ende und die 3 müssen links ab damit sie wieder zur Talstation der Kampenwand kommen. Auf dem kurzen nicht fahrbaren Stück werden die Bergmönche geschoben – wenns zu steinig wurde, teilweise einfach nur auf dem Hinterrad vor sich her geschoben. Nach ein paar Meter können die 3 schon wieder rollern und bald geht’s schon wieder flott bergab. Es wird sich in Mönchsstellung hingekniet und weitergefahren. Je nach Talent und Erfahrung wird auch schon mal über nervige Rinnen einfach drübergesprungen. Das elastische vollgefederte Fahrwerk machts möglich.
Ein kurzes Steilstück und 2 unerfahrene Fahrer kommen doch etwas in Bedrängnis. Ein größerer Felsbrocken, der Bergmönch rutscht, doch schnell ist der Fuß am Boden. Der Fahrer stellt begeistert fest: Mit nem Mountainbike wär das jetzt schief gegangen. Doch gleich wird weitergefahren, langsam werden es wieder mehr Wanderer die mehr oder weniger erstaunt den 3 unerschrockenen Rollerfahrern hinterherschauen.
An der Talstation der Kampenwandbahn angekommen grinsen sich die 3 vergnügt an. Alle schauen aus, als hätten sie sich in ihren GoreTex Klamotten ausgiebigst im nassen Dreck gewälzt. Egal, die Klamotten kann man waschen, die Bergmönche werden sofort provisorisch gesäubert, bevor sie wieder klein zusammengelegt im Auto verschwinden.
GoreTex kann man waschen
Fazit: Selten bei so einem Sauwetter so viel Spaß gehabt. Faszinierend, daß zwar die Oberschenken brennen, die Knie aber die Belastung beim Bergabfahren überhaupt nicht übelnehmen. Ein Segen für all die, die zwar problemlos die Berge raufkommen, aber ganz klassisch, die Berge kaum noch runtergehen können, weil die Sehnen, Knorpel und Gelenke das einfach nicht mitmachen wollen.
Bleibt nur noch der Preis. Die 1699€ sind sicher kein Pappenstiel, man bekommt dafür aber auch ein grundsolides vollgefedertes Fahrzeug mit hochwertiger Ausstattung mit einen großen und stabilen Vaude Rucksack. Für die einen ist der eingebaute Spaßfaktor dann endgültig das Geld wert, für die anderen ist die Chance wieder wandern gehen zu können der ausschlaggebende Faktor, der die Entscheidung zum Kauf leicht macht.
FL